Posts mit dem Label meta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label meta werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 10. Juni 2012

l'anniversaire

hallo verfolger und verfolgerinnen!

heute feiern wir den zweiten text in der kategorie lyrik. entstanden ist "was ich dir sagen wollte" im zuge einer kleinen beschaeftigung mit salvador dalí (wir sind so ndb (-> 'start'); beuys waere besser gewesen, aber immerhin!) und nunja: da muss man ja bekloppt bei werden. so findet man sich dann naechtens mit einem kelch wein, einem schafsschaedel, einem stapel buechern, einer babyziege (deren herkunft und anwesenheitsgrund hier nicht naeher eroertert gehoert, die aber voll suesz ist und alle drei stunden gefuettert werden will) und ambient-industrial hoerend unter einem zylinder wieder; man zupft mal eben das rueschenhemd zurecht und beginnt zu lesen: puschkin, die günderode, eichendorffs jupp, dr. benn, go e teh e, der trakl, der walther, der heym, die lasker-schueler und wie sie alle heißen!

dann leidet man alsbald an schnell(!) zunehmendem pathos-overload und greift sodann zu artmann, gomringer, und den andern sprachverdrehern. so gestimmt (und voll wie die besatzung der gorch-fock!) faellt dir dann der stift in die hand und: du schreibst.
morgens wird dir dann auffallen, was fuer'n ramsch das gewor'n ist. aber immerhin, der abend war gut.
du verbrennst die zettel und schreibst was richtiges.

so, liebe lesende ist also text zwei, der in diesen blog gefunden hat entstanden: das passwort heißt -> fidelio! gaudeamus igitur!

amicalement
f.

Mittwoch, 7. März 2012

frühe expansionstendenzen

ja.
lyrik und kluger scheisz sollte es werden. denn für'n gedicht muss man nichts zu sagen haben (wusste schon der göte) und kluger scheisz sagt niemandem was.
hm. nu gibt's auch prosa.

& solange ich nicht mit amateurphotographie anfange, industrieruinen & wasserfaelle, bin ich ja noch beim thema. noch –

liebe gruesze
f.

Montag, 5. März 2012

tritratrullala

theodor storm kam uebrigens aus husum, ne?

– das allerdings macht's auch nicht besser.

Sonntag, 26. Februar 2012

start

will ich meine blog-eintraege mit fragen beginnen lassen? will ich zu denen gehoeren, die vorgeblich insider informationen, oder zur abwechslung einen masterplan haben? will ich lustig und bissig sein, und tausende follower haben, die dinge sagen werden wie: "hey hast du gestern bei _ gelesen? boah, voll horrorshow und ultra-brutal!"? so lauten die ersten fragen, die man sich zu stellen hat, liebaeugelt man damit sich der digitalen bohème anzuschließen (sprich: blogger zu werden). ich habe diese frage für mich – waehrend eines aufschlussreichen besuches der örtlichen villeroy und boch ausstellung – beantworten koennen. das ergebnis, geneigte lesende, ist dieser mein blog, den zu lesen sie sich entschieden haben.
gut.
bleibt nach positiver entscheidung zum blog die stilfrage. will ich meine blog eintraege konsequent in minuskel schreiben und die umlaute als doppelvokale schreiben? – ja! es wirkt einfach klueger, kuenstlerischer, freigeistiger undso; es hat eben alles das, was meine zukuenftigen freunde der digitalen bohème moegen koennten. (obacht: das semikolon eben hat den selben effekt!) schoen, schoen, was haben wir nun noch vergessen? was gehoert noch dazu irgendwie so avantgarde zu tun? diese frage lässt sich wohl schwer erschoepfend beantworten, retro scheint aber probates mittel zu sein. (da fällt mir ein: ich habe uebrigens einen plattenspieler zu hause! – oh, und ein telefon mit waehlscheibe! all' das muss wenigstens einmal in diesem blog erwaehnt sein; hiermit erledigt.) schreiben wir den ganzen blog doch einfach in courier. das laesst das schriftbild aussehen wie sau, und ist enorm unkomfortabel zu lesen – aber es ist offenbar voll retro. (wie im uebrigen alles, was scheiße aussieht und absolut unpraktisch ist.) dann noch etwas schwarz-weiß, ein ganz minimalistisches design – fertig!
was koennte meine neuen freunde nun noch freuen, nun da die form passt? nichts überstürzen wir streichen uns durch den bart, nehmen einen schluck roiboos-tee (bio und fair natürlich!) mit einem schusz (achja "ß" schreiben wir dann auch "sz", siehe oben) sojamilch (die aus dem brasilianischen urwald – also naja… ihr wisst schon, aber das interessiert uns jetzt alles nicht!) und rücken die hornbrille zurecht: "gedichte!" rufen wir aus, wir neu-digital-bohémiens (ndb). "gedichte, ein bisschen reallife-expirience und ab und an einfach so was kluges!" na bitte und schon haben wir ein thema. nun fehlen dem ndb nur noch die richtigen worte.

im uebrigen bin ich der ansicht, dass ich mal was mit medien machen sollte.
amicalement
f