Samstag, 10. März 2012

*kotz*

wir waehlen hassobjekte (wegen hass auf subjekte)!
hintergrund: subjekt kennt jeder, ist jeder. – meint man! warum sonst wäre es noetig regale damit zu füllen, die dann von anderen wieder geguttenborgen werden? halten wir einmal das guttenbergen fest:
dass man genialitaet wiederlegen wollend andere zitiert ist ja lustig genug (daemlicher waers ohne), wie aber benutzt man den guten gutti als verb? <- die viel wichtigere frage.

guttenbergen, guttenberge, guttenbarg, guttenbargen, (ge)guttenborgen?
guttenbergen, berge gutt, barg gutt, bargen gutt, gutt geborgen?
guttenbergen, guttenberge, guttenbergte, guttenbergten, (ge)guttenbergt?
guttenbergen, berge gutt, bergte gutt, bergten gutt, gutt gebergt?

die partizipien bereiten große probleme. aber wie sieht dann erst der konjunktiv aus?!
konj i: berge gutt / berge guett?
konj ii: börge guett / borgte guett?

ich will meinungen dazu hoern, wir werde das dann guttengeborgen dem duden schicken.

aber zurueck zum thema hassobjekte.
auch hier bitte ich um vorschläge, ich schlage subjekte vor.

bis dann!
f.

Mittwoch, 7. März 2012

frühe expansionstendenzen

ja.
lyrik und kluger scheisz sollte es werden. denn für'n gedicht muss man nichts zu sagen haben (wusste schon der göte) und kluger scheisz sagt niemandem was.
hm. nu gibt's auch prosa.

& solange ich nicht mit amateurphotographie anfange, industrieruinen & wasserfaelle, bin ich ja noch beim thema. noch –

liebe gruesze
f.

Montag, 5. März 2012

tritratrullala

theodor storm kam uebrigens aus husum, ne?

– das allerdings macht's auch nicht besser.

Sonntag, 26. Februar 2012

copy'n'waste


ich habe sie noch in den ohren und ihr lied
das werde ich noch lang' an waende schmieren nachts
wenn's grade keiner sieht so bleibt's für immer meins
der treue maler macht's dann tages wieder weg

wie viele sing' ich so im stillen meine lieder
denn wo es keiner liest und wo es sich mit andrem
mit gaunerzinken schmix und pimmelbildern stapelt
da ist es bleibt es stumm und kehrt auch nicht mehr wieder

doch sie sie liegt noch auf dem fluegel im hotel
und singt mir vor ich nach von texten liest sie's ab
was vormals neongrell an brückenpfeilern türmen
ein neuerinderstadt uns beiden hinterlassen hat


dem internet in liebe zugeeignet. (grusz&kuss!)

start

will ich meine blog-eintraege mit fragen beginnen lassen? will ich zu denen gehoeren, die vorgeblich insider informationen, oder zur abwechslung einen masterplan haben? will ich lustig und bissig sein, und tausende follower haben, die dinge sagen werden wie: "hey hast du gestern bei _ gelesen? boah, voll horrorshow und ultra-brutal!"? so lauten die ersten fragen, die man sich zu stellen hat, liebaeugelt man damit sich der digitalen bohème anzuschließen (sprich: blogger zu werden). ich habe diese frage für mich – waehrend eines aufschlussreichen besuches der örtlichen villeroy und boch ausstellung – beantworten koennen. das ergebnis, geneigte lesende, ist dieser mein blog, den zu lesen sie sich entschieden haben.
gut.
bleibt nach positiver entscheidung zum blog die stilfrage. will ich meine blog eintraege konsequent in minuskel schreiben und die umlaute als doppelvokale schreiben? – ja! es wirkt einfach klueger, kuenstlerischer, freigeistiger undso; es hat eben alles das, was meine zukuenftigen freunde der digitalen bohème moegen koennten. (obacht: das semikolon eben hat den selben effekt!) schoen, schoen, was haben wir nun noch vergessen? was gehoert noch dazu irgendwie so avantgarde zu tun? diese frage lässt sich wohl schwer erschoepfend beantworten, retro scheint aber probates mittel zu sein. (da fällt mir ein: ich habe uebrigens einen plattenspieler zu hause! – oh, und ein telefon mit waehlscheibe! all' das muss wenigstens einmal in diesem blog erwaehnt sein; hiermit erledigt.) schreiben wir den ganzen blog doch einfach in courier. das laesst das schriftbild aussehen wie sau, und ist enorm unkomfortabel zu lesen – aber es ist offenbar voll retro. (wie im uebrigen alles, was scheiße aussieht und absolut unpraktisch ist.) dann noch etwas schwarz-weiß, ein ganz minimalistisches design – fertig!
was koennte meine neuen freunde nun noch freuen, nun da die form passt? nichts überstürzen wir streichen uns durch den bart, nehmen einen schluck roiboos-tee (bio und fair natürlich!) mit einem schusz (achja "ß" schreiben wir dann auch "sz", siehe oben) sojamilch (die aus dem brasilianischen urwald – also naja… ihr wisst schon, aber das interessiert uns jetzt alles nicht!) und rücken die hornbrille zurecht: "gedichte!" rufen wir aus, wir neu-digital-bohémiens (ndb). "gedichte, ein bisschen reallife-expirience und ab und an einfach so was kluges!" na bitte und schon haben wir ein thema. nun fehlen dem ndb nur noch die richtigen worte.

im uebrigen bin ich der ansicht, dass ich mal was mit medien machen sollte.
amicalement
f